Deutschland sucht den Superpolitiker!

Warum nicht mal ein Casting für Politiker?

Es wäre doch toll, zu sehen, wie Politiker samtags in der Hauptsendezeit um unsere Gunst kämpfen. So ein „gelber Guido“ könnte doch z.B. mal seine Qualitäten beim „Ehrlichsein“ unter Beweis stellen. Ein Wettbewerb, wer die tollsten Märchen erzählen kann, wäre doch auch klasse – und Guido hätte mit Sicherheit die längste „Pinoccio-Nase“.

Und wir schmeißen die Mädels und Jungs dann via Anruf raus. Das wäre echte Volksmacht.

Vielleicht lassen wir „Black Angela“ einfach mal im Bikini über den Laufsteg à la „Germanys next Top Politician“ wandeln. Wer weiß … eventuell hat sie dafür ja Talent. Talent für Ehrlichkeit hat sie zumindest nicht.

Das wäre doch der Quotenrenner. Das Konzept ist ausbaubar. Habt Ihr Ideen, was die Politiker bei so einem Casting bewältigen müssten, um sich als würdig zu erweisen, das Deutschland-Schiff zu steuern?

 Ein Casting vor einer Wahl, wäre doch prima. Ich kann die unendich vielen Plakate vor den Wahlen nicht mehr sehen!!! Vier Jahre hört und sieht man kaum was Sinnvolles aus Deutschlands Machtzentrum, doch kaum sind Wahlen, werden wir von einem politischen Schilderwald erschlagen. An jeder Ecke lauern Werbeplakate wie eine Spinne im Netz. Gestaltet von pfiffigen PR-Agenturen und auf die Psychologie der Wähler abgestimmt.

Doch dieses (Spinnen)netz der Lügen haben wir längst durschaut. Liebe Politiker, Wahlanlytiker und Werbestrategen: „Wir sind nicht dumm und lassen uns nicht manipulieren mit euren tausenden Plakaten, Plakaten, Plakaten … Weniger Plakate und mehr Ehrlichkeit und Taten – das wäre eine angebrachte und psychologisch ausgereifte Strategie, die auch beim Wähler ankäme.

Was meint Ihr?

Grüße, Sass

Wer kennt den Kurs?

Kennt Ihr das, wenn ihr die Nachrichten schaut, unsere Führungsriege seht und eigentlich gar nicht mehr versteht, was die einem erzählen?

 Jeder plappert dasselbe und sagt eigentlich nichts Sinnvolles. Alle Parteien beschießen sich, wobei alle doch mittlerweile im gleichen Einheitsbrei rühren.

Ist das nich komisch, dass wir momentan in einem Boot sitzen und der Kapitän nicht einmal den Kurs kennt? Die See ist zurzeit rauh und das Schiff „BRD“ steuert knapp an den schärfsten Klippen vorbei. Da ist es doch gut zu wissen, dass zumindest in der Koaltion (k)eine Einigkeit besteht. Zumindest wissen wir dieses nämlich ganz sicher.

Gleichermaßen klar ist dem Volk, von dem laut Grundgesetz die Macht ausgeht, keiner der Superpolitiker den Kurs angeben will.

Es wird viel geredet, gehetzt, gegeneinander ausgespielt, doch gesagt wird „Nichts“.

Gebt doch mal bitte einen Kommentar über das „Angie-Guido-Wulff-Bermuda-Dreieck“ ab. Ich wüßte gerne, wie Ihr drüber denkt.

Grüße, Sass

Bloß nicht anschauen!

Dass ein kurzer Blick so seine Gefahren birgt, habe ich letztens im Fernsehen gesehen.

Mitten im Ruhrpott leben einige Menschen, die darf man einfach nicht lange ansehen. Oft haben sie schwarze Haare und braune Augen – ebenso wie ich. Der mir äußerlich ähnlich aussehende Mensch im Fernsehen erklärte dem Reporter, dass es drauf ankommt, wie er angeschaut wird:

 Ein kurzer Blick sei in Ordnung, aber ein zu langes Ansehen, käme einem Angriff gleich. Also: Obacht!  Der „Langzeitschauer“ wird entsprechend begrüßt, wie der Mitbürger aus dem Pott klar machte – nämlich mit den Fäusten.

Na dann, werfen wir doch die vom Grundgestz geregelte Freiheit über Bord und wenden unsere Blicke von den Menshen ab. Wir wollen ja niemanden provozieren oder ihm die vermeintliche „Ehre“ klauen, indem wir ihn anschauen.

Schauen wir doch einfach in den Himmel. Dort kann man keinen mit einem Blick angreifen – außer ein schwarzgefiederter Vogel fühlt sich auf die Flügel getreten und lässt kurzerhand sein Geschäft auf uns niederregnen.

Mich ärgert daran einfach, dass solche Typen den Ruf aller schädigen, die äußerlich gleich Merkmale aufweisen. An alle, die sich so verhalten: reißt euch zusammen, denn weil ihr einigen Blicken nicht standhalten könnt und mit Gewalt antwortet, werden irgendwann alle, die dunkle Haare haben, in einen Topf geworfen. Blickt mal über den Tellerrand hinaus und versaut nicht den Ruf aller, die ein südländisches Äußeres haben – so wie ich.

Also: ein falscher Blick sollte keine Gewalt nach sich ziehen, denn hier herrscht Demkratie, was die Freiheit der Blicke mit einbezieht? Was meint Ihr?

Grüße, Sass

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