Sass 2012

Servus,

ich wollte mal wieder anfangen, was zu schreiben.

Die Tage starte ich mit neuen Texten.

Bis bald und Grüße, Sass

Deutschland sucht den Superpolitiker!

Warum nicht mal ein Casting für Politiker?

Es wäre doch toll, zu sehen, wie Politiker samtags in der Hauptsendezeit um unsere Gunst kämpfen. So ein „gelber Guido“ könnte doch z.B. mal seine Qualitäten beim „Ehrlichsein“ unter Beweis stellen. Ein Wettbewerb, wer die tollsten Märchen erzählen kann, wäre doch auch klasse – und Guido hätte mit Sicherheit die längste „Pinoccio-Nase“.

Und wir schmeißen die Mädels und Jungs dann via Anruf raus. Das wäre echte Volksmacht.

Vielleicht lassen wir „Black Angela“ einfach mal im Bikini über den Laufsteg à la „Germanys next Top Politician“ wandeln. Wer weiß … eventuell hat sie dafür ja Talent. Talent für Ehrlichkeit hat sie zumindest nicht.

Das wäre doch der Quotenrenner. Das Konzept ist ausbaubar. Habt Ihr Ideen, was die Politiker bei so einem Casting bewältigen müssten, um sich als würdig zu erweisen, das Deutschland-Schiff zu steuern?

 Ein Casting vor einer Wahl, wäre doch prima. Ich kann die unendich vielen Plakate vor den Wahlen nicht mehr sehen!!! Vier Jahre hört und sieht man kaum was Sinnvolles aus Deutschlands Machtzentrum, doch kaum sind Wahlen, werden wir von einem politischen Schilderwald erschlagen. An jeder Ecke lauern Werbeplakate wie eine Spinne im Netz. Gestaltet von pfiffigen PR-Agenturen und auf die Psychologie der Wähler abgestimmt.

Doch dieses (Spinnen)netz der Lügen haben wir längst durschaut. Liebe Politiker, Wahlanlytiker und Werbestrategen: „Wir sind nicht dumm und lassen uns nicht manipulieren mit euren tausenden Plakaten, Plakaten, Plakaten … Weniger Plakate und mehr Ehrlichkeit und Taten – das wäre eine angebrachte und psychologisch ausgereifte Strategie, die auch beim Wähler ankäme.

Was meint Ihr?

Grüße, Sass

Wer kennt den Kurs?

Kennt Ihr das, wenn ihr die Nachrichten schaut, unsere Führungsriege seht und eigentlich gar nicht mehr versteht, was die einem erzählen?

 Jeder plappert dasselbe und sagt eigentlich nichts Sinnvolles. Alle Parteien beschießen sich, wobei alle doch mittlerweile im gleichen Einheitsbrei rühren.

Ist das nich komisch, dass wir momentan in einem Boot sitzen und der Kapitän nicht einmal den Kurs kennt? Die See ist zurzeit rauh und das Schiff „BRD“ steuert knapp an den schärfsten Klippen vorbei. Da ist es doch gut zu wissen, dass zumindest in der Koaltion (k)eine Einigkeit besteht. Zumindest wissen wir dieses nämlich ganz sicher.

Gleichermaßen klar ist dem Volk, von dem laut Grundgesetz die Macht ausgeht, keiner der Superpolitiker den Kurs angeben will.

Es wird viel geredet, gehetzt, gegeneinander ausgespielt, doch gesagt wird „Nichts“.

Gebt doch mal bitte einen Kommentar über das „Angie-Guido-Wulff-Bermuda-Dreieck“ ab. Ich wüßte gerne, wie Ihr drüber denkt.

Grüße, Sass

Bloß nicht anschauen!

Dass ein kurzer Blick so seine Gefahren birgt, habe ich letztens im Fernsehen gesehen.

Mitten im Ruhrpott leben einige Menschen, die darf man einfach nicht lange ansehen. Oft haben sie schwarze Haare und braune Augen – ebenso wie ich. Der mir äußerlich ähnlich aussehende Mensch im Fernsehen erklärte dem Reporter, dass es drauf ankommt, wie er angeschaut wird:

 Ein kurzer Blick sei in Ordnung, aber ein zu langes Ansehen, käme einem Angriff gleich. Also: Obacht!  Der „Langzeitschauer“ wird entsprechend begrüßt, wie der Mitbürger aus dem Pott klar machte – nämlich mit den Fäusten.

Na dann, werfen wir doch die vom Grundgestz geregelte Freiheit über Bord und wenden unsere Blicke von den Menshen ab. Wir wollen ja niemanden provozieren oder ihm die vermeintliche „Ehre“ klauen, indem wir ihn anschauen.

Schauen wir doch einfach in den Himmel. Dort kann man keinen mit einem Blick angreifen – außer ein schwarzgefiederter Vogel fühlt sich auf die Flügel getreten und lässt kurzerhand sein Geschäft auf uns niederregnen.

Mich ärgert daran einfach, dass solche Typen den Ruf aller schädigen, die äußerlich gleich Merkmale aufweisen. An alle, die sich so verhalten: reißt euch zusammen, denn weil ihr einigen Blicken nicht standhalten könnt und mit Gewalt antwortet, werden irgendwann alle, die dunkle Haare haben, in einen Topf geworfen. Blickt mal über den Tellerrand hinaus und versaut nicht den Ruf aller, die ein südländisches Äußeres haben – so wie ich.

Also: ein falscher Blick sollte keine Gewalt nach sich ziehen, denn hier herrscht Demkratie, was die Freiheit der Blicke mit einbezieht? Was meint Ihr?

Grüße, Sass

Krankenhaus oh Graus!

Hallo liebe Leute! Seit neustem bin ich Gips-Tester. Gibt es nicht?

Das dachte ich auch, aber jüngst durfte ich für eine Woche einen Gips vom Fuß bis zur Wade tragen. Ok, das war nicht ganz freiwillig. Tolpatschig wie ich nun mal bin, stolperte ich: Aua, mir tat der Fuß weh. Da bin ich mal schnell ins Krankenhaus gedüst. 

Die haben da echt tolle Ärzte und sogar Röntgengeräte. Zum Glück sind wir ja in Deuschland, wo medizinische Versorgung groß geschrieben wird … Auf jeden Fall wurde mein Füßlein ordentlich mit Gammastrahlung durchleuchtet. Danach wurde ich in den Wartenbereich geschoben. Kurz darauf durfte ich auf einem Bein zu dem Arzt ins Bhandlungszimmer hüpfen. Fünf Hopser später saß ich auf der Krankenliege:

 „Mein Herr, leider muss ich Ihnen sagen, dass der Mittelfuß an zwei Stellen gebrochen ist. Eventuell muss sogar operiert werden. Am besten kommen Sie morgen zur Nachuntersuchung“, so der diensthabende Arzt. „Toll“, dachte ich nur. 38 Jahre und noch nie hatte ich einen Gips. Doch das war zehn Minuten später dann anders. Mein erster Gips saß wie angegossen.

Am nächsten Tag bin ich dann zu einem Chirurgen in eine Arztpraxis zur Nachuntersuchung gegangen. Der verschrieb mir ein Mittel gegen Trombose. Fortan setzte ich Spritzenphobiker mir eine Woche lang Spritzen. Für den kommenden Dienstag hatte ich mit dem Doc noch einen Termin zum Röntgen verabredet. Der sah sich am besagten Dienstag die frischen Aufnahmen an und schüttelte mit dem Kopf: „Ihr Fuß ist doch gar nicht gebrochen, der ist noch nicht einmal angebrochen. Da haben die im Krankenhaus eine Fehldiagnose gestellt“, meinte er verwundert.

Mit dem Gips hatte sich das also nun erledigt. Freude! Aber auch Ärger. Schließlich hatte ich einen Trip nach Spanien abgesagt, weil ich nicht mit einem Gips fliegen wollte. Stattdessen bin ich eine Woche wie ein Idiot mit Krücken durch die Gegend gehumpelt. Ist doch schön mal einen Gips zu tragen, wenn er auch gar nicht notwendig ist – so ein Teil ist ja schließlich sehr kleidsam und könnte vielleicht der neue Trend in der Modewelt werden. Ich habe vom Gipstesten jedenfalls erstmal genug. An meine Haut lass ich nur noch Wasser und … na, ihr wisst schon!

Selbst mal solch ungewöhnliche Krankenhausgeschichten erlebt. Mich interessierts. Schreibt einfach einen Kommentar.

Grüße , Sass

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